Heparin Rotexmedica Rückrufaktion
Das Landesamt für soziale Dienste Schleswig-Holstein als die zuständige Überwachungsbehörde hat am 7. März 2008 in Absprache mit dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) den sofortigen Rückruf sämtlicher Chargen von Heparin-Rotexmedica der Firma Rotexmedica in Trittau, Schleswig-Holstein, angeordnet.
Auslöser für diese Maßnahme waren zunächst drei beim BfArM eingegangene Berichte über Verdachtsfälle von allergischen Schockreaktionen, die auf einen Qualitätsmangel des Produktes hindeuteten.
Diese Maßnahme war notwendig, da die Ursache für das häufige Auftreten z.T. schwerwiegender allergischer Schockreaktionen nicht auf bestimmte Chargen eingeschränkt werden konnte.
Betroffen sind nicht die fraktionierte Heparine.
BfArM (07.03.2008)
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